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Diskussion Bildung Stadt Zürich

Stadtrat Filippo Leutenegger erklärt, was sich mit der neuen Schulraumstrategie für Schülerschaft und Lehrpersonen verändern könnte: «Wir müssen flexibler werden, um sowohl Flächen als auch Finanzmittel möglichst effizient zu nutzen. Die Räume sollten daher im Verlauf des Tages mehrfach genutzt werden. Es gilt die Standards der Räume so zu definieren, dass diese polyvalent nutzbar sind. Anstatt zu fragen, wie viele Quadratmeter ein Musikzimmer benötigt, braucht es einen Gesamtblick. Wenn die Schulhäuser einmal gebaut sind, sind sie gebaut. Statt betonierten Kleinräumen brauchen wir mehr grosse Räume, die unterteilbar sind. Die Verpflegungsräume können von den Schülerinnen und Schülern gut auch gestaffelt oder «free floating» genutzt werden, was heute schon verschiedentlich der Fall ist. Denkbar ist auch, Betreuungs- oder Handarbeitsräumlichkeiten zumindest temporär auszulagern. Bei den Kindergärten ist es oft sogar sinnvoll, diese lokal in Wohnsiedlungen einzugliedern. Um zusätzliche «Züri Modular»-Pavillons wird man aber nicht herumkommen. Für uns sind sie eine hervorragende Zwischenlösung, die uns ein flexibles und schnelles Handeln ermöglicht. Für deren Bau braucht es lediglich einen Gemeinderatsentscheid und eine Vorlaufzeit von zwei bis drei Jahren. Für einen Schulhausumbau- oder -neubau brauchen wir dagegen einen Volksentscheid und eine sechs- bis zehnjährige Planungsfrist. Ausserdem sind die Pavillons bei sinkendem Bedarf verschieb- und abbaubar.»